"Die Erde hat Fieber – und das Fieber steigt"

Al Gore – amerikanischer Politiker und Unternehmer

Klimawandel

Klimaveränderungen sind normal, aber das was wir jetzt erleben ist menschengemacht

Spätestens mit der Fridays for Future Bewegung ist DER Klimawandel in aller Munde. Doch was bedeutet Klimawandel und was haben wir eigentlich damit zu tun? Wie der Name es schon erahnen lässt, bedeutet Klimawandel eine Veränderung des Klimas auf der Erde. Auf unserem Planeten traten immer wieder gravierende Veränderungen auf, sodass jeder von uns schon einmal etwas von der Eiszeit mit den Mammuts und deren Ende gehört hat. Eine Abkühlung oder auch Erwärmung über einen längeren Zeitraum ist also völlig normal. Damit wir alle auf der Erde leben können, sind auch Treibhausgase wie beispielsweise Methan, Lachgas oder auch Kohlenstoffdioxid (CO2) nötig. Ohne diese Gase wäre die Erde nämlich -18C° kalt und eine einzige Eiskugel. Methan, Lachgas oder auch CO2 sorgen jedoch dafür, dass ein Teil der Sonnenstrahlung wieder zur Erde geschickt wird und nicht einfach ins Weltall gelangt.

Unsere Atmosphäre verhindert, dass sich die Gase ebenfalls aus dem Staub machen und brauchen mehrere Jahrzehnte bis sie abgebaut sind. Durch den sogenannten Treibhauseffekt erwärmt sich schließlich die Erde.

Unser Weg zur Arbeit, unser wöchentlicher Lebensmitteleinkauf, der Burger mit Freunden, unser Smartphone oder unsere neue Jeans verursachen zusätzliche Treibhausgase. Das Prinzip des Treibhauseffekts hingegen bleibt gleich. Je mehr Strahlung zurückgeschickt wird, desto schneller erwärmt sich die Erde. Nach Angaben des Weltklimarates (IPCC) hat sich die globale Durchschnittstemperatur bis zum Jahr 2017 im Vergleich zur vorindustriellen Zeit um etwa 1C° erhöht und die Temperatur steigt weiterhin konstant.

Auswirkungen

Verändert sich unsere Umwelt, verändert sich auch unsere Lebensgrundlage

1, 2 oder 3C° mehr, was macht das schon? Bereits jetzt hat jeder von uns versucht, Hitzeperioden mit Eis und Ventilatoren zu überstehen, bei starken Stürmen das Haus lieber nicht zu verlassen oder gehofft, dass er nicht von Hochwasser betroffen ist. Diese Wetterextremereignisse werden zukünftig noch deutlicher und in kürzeren Abständen zunehmen. In wenigen Jahrzehnten ist ein drastischer Rückgang des arktischen Meereises und Gletscher im Alpengebiet zu beobachten. Durch die Meereserwärmung ist wohl das bekannteste Korallenriff, das Great Barrier Reef vor der australischen Nordküste, sehr stark gefährdet. So haben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung die Ansiedlung von südeuropäischen Tier- und Pflanzenarten in Deutschland beobachtet. Der Grund: In Deutschland wird es wärmer und trockener.

Die Verschiebung der Klimazonen wird sich verstärken und Tier- und Pflanzenarten müssen sich anpassen. Da sie das in der Regel unmöglich so schnell schaffen können, sind nach Schätzungen rund 20-30% von ihnen vom Aussterben bedroht. Der Meeresspiegel wird steigen, bekannte Inseln und Küstenregionen sind gefährdet.

Verändert sich unsere Umwelt, verändert sich auch unsere Lebensgrundlage. Kollabieren verschiedene Ökosysteme, breiten sich Wüsten schneller aus und Wetterextremereignisse nehmen zu, wird fruchtbares Land weniger und gleichzeitig nehmen Missernten zu. Die Lebensmittelpreise steigen- nur eine von vielen Folgen. Noch mehr Menschen sind dann vom Hunger betroffen, Konflikte um Land oder auch Wasser entstehen und Menschen fliehen aus ihren Heimatländern.

Verantwortung

Wir müssen jetzt handeln, um die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels abzuschwächen

Natürlich ist jede Nachhaltigkeitsbemühung erst einmal mit Mehrkosten verbunden. Wir müssen jedoch jetzt handeln, um die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels abzuschwächen. Jeder von uns kann seinen Beitrag hierfür leisten. Wir hoffen, mit unseren Bemühungen auch andere Unternehmen zu motivieren es uns gleich zu tun. Hier geht es nicht um Wettbewerbsvorteile. Hier geht es um Verantwortung.

Um unseren Beitrag zur grünen Null zu leisten, haben wir uns unter anderem dazu entschieden, unsere CO2-Emissionen seit 2014 für das Unternehmen und ab 2020 für unsere gesamten Produkte freiwillig auszugleichen. Der Kerngedanke dabei ist, dass es für das Klima nicht entscheidend ist, an welcher Stelle Treibhausgase ausgestoßen oder vermieden werden. Daher lassen sich an einer Stelle verursachte Emissionen auch an einer weit entfernten Stelle einsparen. Bei einer freiwilligen Kompensation werden nicht vermeidbare CO2-Emissionen mit Emissionszertifikaten für Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Das Wichtigste dabei ist aber: Erst wenn sich Treibhausgase nicht mehr vermeiden und reduzieren lassen, kommt deren Ausgleich in Betracht.

Bericht

Am Anfang steht die Berechnung

Website: Zukunftswerk

Im ersten Schritt haben wir also als Unternehmen unseren CO2-Fußabdruck von Zukunftswerk eG für das jeweilige Geschäftsjahr berechnen lassen. Unser Partner ist beim EU-Unionsregister Climate Action, bei der Gold Standard Foundation und beim Verified Carbon Standard als Dienstleister registriert. So soll sichergestellt werden, dass die Berechnung nach verifizierten Emissionsfaktoren erfolgt und nicht willkürlich Emissionszertifikate verkauft werden. Da die gleiche Menge von Methan und Lachgas viel stärker auf den Treibhauseffekt wirkt, wird die Auswirkung auf CO2 umgerechnet. Daher wird im Zusammenhang mit dem CO2-Fußabdruck immer von CO2-Äquivalenten gesprochen.

Neben der Firma ist es uns nach fünf Jahren Vorbereitung von Zukunftswerk nun möglich, ab 2020 auch unsere Produkte CO2-neutral zu stellen.

Die Berechnung des CO2- Fußabdrucks unterscheidet sich im Vergleich zum Unternehmen nicht. Die Emissionen des Unternehmens fließen zum Teil in die Berechnung mit ein. Zusätzlich werden die Rohwaren (Anbau, Weiterverarbeitung und Lagerung), das Verpackungsmaterial und die Auslieferung zum Handel berücksichtigt. Insgesamt verursachten wir 12.579 Tonnen CO2-Äquivalente.

Mit der Berechnung unseres CO2-Fußabdrucks wird gleichzeitig ein Bericht erstellt. Dieser zeigt uns, an welcher Stelle wir wie viel Emissionen verursacht haben, zum Beispiel bei Dienstreisen, für die Anfahrt zur Arbeit, bei anfallenden Abfällen oder unseren Betriebsmitteln. Diese Aufstellung gibt uns einen Überblick darüber wo wir Emissionen einsparen und reduzieren können.

Handeln

Erst vermeiden, dann reduzieren und zuletzt kompensieren

Im Jahr 2014 verursachten wir 3.800 Tonnen CO2-Äquivalente. Der größte Anteil machte dabei unser Stromverbrauch aus. Zack, war die Entscheidung gefallen auf Ökostrom umzustellen. 2015 konnten wir bereits über 600 Tonnen CO2-Äquivalente einsparen. Obwohl unser Schwarm an Mitarbeitenden gewachsen ist, verursachten wir im Jahr 2018 bereits nur noch 1.980 Tonnen CO2-Äquivalente.

Für uns ist die CO2-Kompensation der nächste große Schritt auf unserem Weg zur Nachhaltigkeit. Um auch bei unseren Produkten unseren CO2-Ausstoß noch weiter zu senken, haben wir uns dazu entschieden, ab 2020 für unsere Tetra Pak Verpackungen biobased Material zu verwenden.

Das bedeutet, dass unsere Deckel und die Polyethylen-Schichten in der Verpackung aus nachwachsenden Rohstoffen sind. Uns sind die Kontroversen in diesem Zusammenhang bekannt und uns fiel die Entscheidung der Umstellung schwer. Dennoch ist für uns Polyethylen auf Erdölbasis keine Alternative und jede andere technische Möglichkeit ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wir wollen und müssen einen Beitrag zur Erreichung der internationalen Klimaziele leisten, das sind wir uns, unseren Kindern, Kindeskindern und der Umwelt schuldig.

Projekte

Projekte auswählen und Gutes tun

Nach der Berechnung des CO2-Fußabdrucks werden die anfallenden Mengen an CO2 durch Emissionszertifikate mithilfe von Klimaschutzprojekten ausgeglichen. Viele dieser Projekte sind in Schwellen- und Entwicklungsländern. Alle Projekte haben gemeinsam, dass sie CO2-Emissionen einsparen, zusätzlich einen sozialen und wirtschaftlichen Mehrwert für die lokale Bevölkerung bringen und ohne die Kompensation nicht existieren würden.

Jari Pará

Welche Projekte unterstützen wir?

Jari Pará REDD+ und Jari/ Amapá REDD+

Die Wälder Mittel- und Südamerikas sind durch Rodungen für die Landwirtschaft oder Besiedlung stark bedroht. Gleichzeitig beherbergen sie aber eine Vielzahl an (oft seltenen) Tier- und Pflanzenarten. Beide Projekte liegen im Tal von Jari in den brasilianischen Bundesstaaten Pará und Amapá und beruhen auf Waldschutzmaßnahmen die dafür sorgen, dass während der jeweils 30 Jahre dauernden Projektlaufzeit keine bestandsgefährdenden Rodungen oder Abholzungen durchgeführt werden. Du musst nämlich wissen, dass der größte Landeigentümer in Brasilien der Staat ist, der jedes Jahr große Waldflächen verkauft. In der Regel haben die Käufer aber wirtschaftliche Interessen und wollen auf dem Gebiet Viehzucht oder Sojaanbau betreiben. Nur wenn Organisationen, wie die von uns unterstützte, mal das Glück haben den Zuschlag zu bekommen, hat der Wald eine Überlebenschance. Die Wälder auf den Projektflächen werden nämlich nachhaltig bewirtschaftet und es entstehen eine Reihe von Zusammenarbeiten zur Kultivierung diverser Nutzpflanzen innerhalb des Waldes. Die betroffenen Familien in der Region werden in die Waldschutzprojektmaßnahmen einbezogen und erhalten nachhaltige Arbeitsplätze innerhalb des Projektes und in den Kooperationen. Außerdem werden die Familien in Themen wie Landwirtschaft, Management von Waldressourcen, Herstellung und Vermarktung von Produkten geschult. Diese Maßnahmen tragen zum Erhalt und Schutz der bedrohten Tier- und Pflanzenarten bei und schaffen langfristige Einkommensperspektiven. Alleine durch die Kompensation für unsere Firma und unsere Produkte konnten wir so ca. 600 ha Waldfläche schützen. Das sind ca. 6.000.000 m² oder ganze 924 Fußballfelder!

Eurus Wind Farm

Durch das wachsende Bevölkerungswachstum in Lateinamerika sowie dem Streben nach höheren Lebensstandards entsteht auch ein immer größer werdender Strombedarf. Die Eurus Wind Farm ist mit 167 Windenergieanlagen der größte Windpark Lateinamerikas und liegt in Juchitán de Zaragoza Mexico. Hier herrschen so starke Winde, dass der Park eine Gesamtleistung von über 250 MW verfügt. Jährlich werden rund 989,5 GWh Strom in das nationale Stromnetz eingespeist. Im Vergleich zu herkömmlichen Energiequellen aus fossilen Energieträgern können jährlich 600.000 t CO2-Emissionen eingespart werden.

 

DakRTih Hydropower Project

Das Klimaschutzprojekt DakRTih Hydropower Project ist ein Wasserkraftprojekt eines Staudammes in Vietnam und ersetzt damit fossile Energie. Mit einer installierten Leistung von 144 MW wird das Projekt jährlich etwa 637 GWh erneuerbare Energie erzeugen, die in das nationale Netz eingespeist werden. Der Fluss Dong Nai und weitere Flüsse aus der Region werden zu diesem Zweck gestaut und zur Energieerzeugung genutzt. Gleichzeitig kann die lokale Bevölkerung den Staudamm als Quelle zur Bewässerung ihrer landwirtschaftlichen Flächen nutzen. Durch dieses Projekt wurden permanent 124 und 1.851 temporäre Arbeitsplätze geschaffen.

Häufige Fragen

Ist CO2-Neutralität das Gleiche wie Klimaneutralität?

Ja. Du musst nämlich wissen, dass bevor wir uns und unsere Produkte CO2-neutral stellen können, erst einmal unser CO2-Fußabdruck berechnet werden muss. Dabei werden alle sechs vom Weltklimarat festgelegten Treibhausgase berücksichtigt. Da jedes Treibhausgas sich aber unterschiedlich stark auf das Klima auswirkt, werden alle in sogenannte CO2-Äquivalente umgerechnet. Also werden nicht nur CO2-Emissionen beachtet, sondern alle Treibhausgase. Somit ist CO2-Neutralität das Gleiche wie Klimaneutralität.

Was bedeutet klimaneutral?

Klimaneutral bedeutet, dass man mit dem was man tut, kein CO2 freisetzt oder das freigesetzte CO2 kompensiert. Ersteres ist für uns als Industrieunternehmen natürlich sehr schwierig. Eine Alternative, um trotzdem klimaneutral zu sein, ist die freiwillige Kompensation von jenen Treibhausgasen, die sich nicht vermeiden lassen. 

Was bedeutet kompensieren?

Das Wort kompensieren wird vom lateinischen Wort compensare“ abgeleitet und bedeutet ausgleichen. Für uns heißt das, dass wir die Menge unserer nicht vermeidbaren CO2-Emissionen im gleichen Umfang durch den Kauf von Emissionszertifikaten eines Klimaschutzprojektes einsparen und somit ausgleichen.  

Wie funktioniert das mit dem klimaneutral sein?

Am Anfang steht zunächst die Berechnung. Es wird also ermittelt wie viel CO2-Emissionen wir verursacht haben. Zusammen mit den Ergebnissen der Berechnung bekommen wir einen detaillierten Bericht. So können wir schauen, an welchen Stellen wir Emissionen vermeiden und reduzieren können. Im nächsten Schritt wird die berechnete Menge an CO2-Emissionen mithilfe von Emissionszertifikaten ausgeglichen.  

Für das Klima ist es nämlich nicht entscheidend, an welcher Stelle Treibhausgase ausgestoßen oder vermieden werden. Wusstest Du schon, dass Du als Privatperson auch CO2-neutral sein kannst? Dazu kannst Du über den Rechner des Umweltbundesamtes Deine CO2-Emissionen berechnen (https://uba.co2-rechner.de/de_DE/und dann zum Beispiel mithilfe von Zukunftswerk eG ausgleichen.

Macht heute nicht jeder was mit "Klima"?

Das ist doch super! Jeder von uns kann und muss etwas für das Klima und die Umwelt tun. Wir hoffen, mit unseren Bemühungen auch andere Unternehmen zu motivieren es uns gleich zu tunUnser Weg der Nachhaltigkeit begann bereits in den 50er Jahren mit dem Angebot von Lohnmostwar teilweise mit technischen Investitionen verbunden z.B. durch den Bau eines eigenen Holzhackschnitzelheizkraftwerks und ist heute noch lange nicht zu Ende. 

Kauft ihr Euch mit der CO2-Kompensation nicht einfach nur frei?

„Das alles klingt sehr nach Ablasshandel!“ Immer wieder hören wir diesen Satz von verunsicherten Verbraucherinnen und Verbrauchern. Aus unserer Sicht ist eine CO2-Kompensation jedoch kein Ablasshandel, sondern eine gefährliche Argumentation für jene, die am liebsten wollen, dass alles bleibt wie es ist und irgendwann die Probleme durch technische Lösung bewältigt werden. Bei der CO2-Kompensation sollen ja zunächst die negativen Effekte vermieden bzw. wenigstens so weit wie möglich reduziert werden. Nur der Rest wird kompensiert. Beim Ablasshandel kauft man sich hingegen für seine Sünden bei einer moralischen Instanz frei. Ich kann also ungeniert leben und kaufe mir anschließend ein reines Gewissen, ohne dass der/die Geschädigte etwas davon hat. Der Charme einer CO2-Kompensation liegt aus unserer Sicht darin, dass wir den Menschen nicht eine komplette Abkehr vom lieb gewonnenen Leben abverlangen müssen. Dies würde zu einer riesigen sozialen Verwerfung und Stärkung populistischer Meinungsmacher führen. Ohne Veränderung unserer Gewohnheiten geht es natürlich nicht. Aber diese sind realistischer darstellbar, wenn wir den Weg der Kompensation gehen. Und selbst wer das nicht ausreichend findet, muss doch zugeben, dass es besser ist solche Klimaschutzprojekte zu unterstützen als gar nichts zu tun. 

Wer garantiert, dass die Projekte auch wirklich CO2 einsparen?

Alle Projekte unterliegen Prüfkriterien für umweltverträgliche Entwicklung, welches ein im Kyoto-Protokoll vorgesehener Mechanismus zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen ist. Sie sollen vor allem sicherstellen, dass Treibhausgasemissionen tatsächlich in der angestrebten Höhe ausgeglichen werdenAuch Unsicherheiten werden dabei berücksichtigt.

Was garantiert, dass Emissionszertifikate nicht doppelt verkauft werden?

Unser Partner Zukunftswerk eG ist beim EU-Unionsregister Climate Action, bei der Gold Standard Foundation und beim Verified Carbon Standard (APX VCS) als Akteur registriert und arbeitet transparent. Zukunftswerk ist dazu verpflichtet, nach dem Verkauf der Zertifikate diese unwiderruflich stillzulegen. So ist ein Doppelverkauf der Zertifikate ausgeschlossen. 

Warum unterstützt ihr ein Waldschutzprojekt?

Wälder speichern bis zu 70 Prozent des auf der Erde vorhandenen Kohlendioxids. Der Regenwald am Amazonas ist die grüne Lunge unseres Planeten und ist entscheidend für das weltweite Klima. Da einige unserer Rohwaren aus Brasilien stammen, war daher die Entscheidung schnell gefallen das Waldschutzprojekt Jari/Pará im Tal von Jari des brasilianischen Bundesstaates Pará zu unterstützen. Während der 30 Jahre dauernden Projektlaufzeit dürfen keine bestandsgefährdenden Rodungen oder Abholzungen durchgeführt werden.

Warum unterstützt ihr kein Projekt in Deutschland?

Durch die CO2-Kompensation werden hauptsächlich Projekte in Entwicklungsländern gefördert – auch wir haben uns für ein Projekt im Ausland entschieden. Dies hat zwei Gründe 

  1. Es wird nicht nur die Natur geschont, sondern es werden auch Arbeitsplätze und Anreize für alternative Energiegewinnung geschaffen. Wir können nämlich gut nachvollziehen, dass diese Länder der Meinung sind, dass nun sie an der Reihe sind etwas vom Wohlstandskuchen abzubekommen und es als ihr Recht ansehen, ihre Bodenschätze zu nutzen. Wir können ihnen schlecht verbieten z.B. Kohlekraftwerke zu bauen. Aber für jedes Wind- oder Wasserkraftwerk, das dort durch Kompensationsprojekte gebaut wird, muss weniger Kohleenergie gewonnen werden. 
  2. Zum anderen können wir in Entwicklungsländern mit 1€ mehr erreichen als hier in Deutschland, weil die Durchführungskosten hierzulande sehr hoch sind.  

Seid ehrlich, ist das von Euch nicht einfach ein guter PR Joke?

Nein! Nachhaltigkeit ist neben Wertschätzung, Offenheit und Unkonventionalität einer unserer Kernwerte und fest in unserer Firmenphilosophie verankert. Als Industrieunternehmen ist es uns bewusst, dass wir jeden Tag in die Natur und das Leben zahlreicher Menschen eingreifen: So ist z.B. jede Form der Landwirtschaft ein Eingriff in die Natur. Wir können nur versuchen, die negativen Effekte so klein wie möglich zu halten und diese, welche wir nicht verhindern können, so gut wie möglich auszugleichen. Wir wollen und müssen einen Beitrag zur Erreichung der internationalen Klimaziele leisten. Das sind wir uns, unseren Kindern, Kindeskindern und der Umwelt schuldig.  

Wie erkenne ich denn, dass die Produkte klimaneutral sind?

Wir wären ja nicht die beckers, wenn wir Euch nicht auch hier informieren würden. Ab März werden die ersten Produkte in den Märkten stehen, die vorübergehend ein neues Aktionsdesign haben. Danach erkennt Ihr durch ein kleines Logo, dass alle unsere Produkte CO2-neutral sind. Wundert Euch aber nicht, wenn das ein oder andere Produkt unser Logo noch nicht hat. Wir möchten natürlich erstmal alle Etiketten aufbrauchen, bevor wir neue bestellen.

Warum sollte ich eure Produkte kaufen?

Für Dich bedeutet das, dass Du ein Produkt kaufst, welches das Klima deutlich weniger belastet als eines, welches nicht kompensiert wird. So kannst Du einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ansonsten haben wir natürlich die weltbesten Säfte und Nektare! 

Dein eigener Beitrag

Jeder kann seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten

Auch Du kannst gerne versuchen, Deine CO2-Emissionen zu reduzieren, indem Du zum Beispiel das ein oder andere umsetzt:

Versuch, vermehrt Leitungswasser
zu trinken

Gönn Dir eine Dusche, statt zu baden.
Das spart Wasser und Strom

Versuch bei Kurzstrecken auf
Dein Auto zu verzichten und
nutz lieber Dein Fahrrad

Lass den Wäschetrockner lieber aus

Achte darauf, dass das Licht aus ist, wenn Du nicht im Raum bist

Probiere doch mal vegetarische Gerichte aus

Anbieter der Website www.beckers-bester.de
im Sinne von § 5 Telemediengesetz ist die

beckers bester GmbH
Obere Dorfstraße 42
37176 Nörten-Hardenberg
Telefon: +49 (5503) 9858 – 0
Telefax: +49 (5503) 9858 – 165

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